Entstehungsgeschichte Schauinslandweg

Entstehung und Entwicklung des Schauinslandwegs

Sitzgruppenaufstellung - v.l.: K. Bechtel, H. Ruffing, V.Peter

Die Gruppe der Brunnenpfad-Freunde Hangard, welche sich aus dem Projekt „Wanderwege und Naherholung“ gebildet hat, hat sich einen Namen gemacht durch die Erbauung des überregional bekannten Premiumweges „Brunnenpfad Hangard“.

Neben vielen weiteren Aktionen im Ort Hangard , beispielsweise Neugestaltung und Sanierung des Platzes am Dorfbrunnen und des Enschenberg-Platzes, wurden auch die weiteren bestehenden Wanderwege um Hangard in Angriff genommen.

In diesem Rahmen wurde der bestehende Neunkircher „Randsbach- Weg“ erweitert um mehrere attraktive Passagen, insbesondere die Hinzunahme der reizvollen Kerbachschlucht. Hierdurch wurde der Weg dem aktuellen Wanderwegsniveau angepasst, da der Randsbach- Weg überwiegend über asphaltierte Strecken führte und nicht mehr den Ansprüchen der zunehmenden Zahl an Wanderfreunden entsprach.


Zudem sollte mit der kürzeren Wegstrecke eine Alternative als Halbtageswanderung zum anspruchsvollen Premiumwanderweg Brunnenpfad geschaffen werden.

Besonders attraktiv war die Führung der Wegstrecke vom Randsbachweiher aus, weil hier am Startpunkt auch Gastronomie und sogar Übernachtung angeboten werden kann- ein besonderer Pluspunkt für diesen Premiumwanderweg.


Der Weg führt über zahlreiche Gemarkungen: Ottweiler, Steinbach, Hangard und Wiebelskirchen, so daß hier von einer ortsübergreifenden Zusammenarbeit gesprochen werden kann. Die Idee, Ausführung und Pflege liegt allerdings alleine in der Hand der Hangarder Arbeitsgruppe „Brunnenpfadfreunde“, unterstützt von der Stadt Neunkirchen und der Tourismuszentrale Landkreis Neunkirchen TKN.

Neben der vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit an körperlich anspruchvoller Wegeaufbereitung war auch viel organisatorischer Aufwand im Rahmen der notwendigen Absprachen mit den betroffenen Privateigentümern notwendig, welche dankbarerweise eine Wegführung über ihre Grundstücke erlauben.


Auch in diesem Sinne sowie im Sinne des Naturschutzes ist ein pflegsamer Umgang mit dem Weg und dem natürlichen Umfeld als selbstverständlich anzusehen.


Einweihung

Der neue Wanderweg konnte am 17.Oktober 2010 offiziell eröffnet werden. An der geführten Eröffnungswanderung nahmen fast 200 Wanderfreunde teil. Landrat Dr. Rudolf Hinsberger und Beigeordneter Sören Meng würdigten bei der anschließenden Feier das große Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer.

 

Am 31. Oktober 2010 erhielt der Schauinslandweg vom Deutschen Wanderinstitut das Wandersiegel als Premiumwanderweg. Er wurde mit 60 Punkten bewertet.

 

 

 


v.r. V. Peter, R. Bechtel, H. Hosemann, H. Wiedenroth, H. Ruffing, H. Biehl

2013 wurde der in die Jahre gekommene „Hiemsbrunnen“ von Grund auf neu aufgebaut. Ein Findling aus dem Wald wurde bearbeitet und der Sandsteintrog hergestellt. Ein grosser Findling dient aus Basis für den Wasserauslauf. Auch die Wasserzufuhr wurde neu gestaltet, so dass jetzt die Umgebung des Brunnens trocken bleibt ein gleichmäßiges Plätschern die Wanderer erfreut.


Landrätin C. Hoffmann-Bethscheider mit Brunnenpfadfreunden und regionalen Imkern

Im Jahre 2013 wurden Informationstafeln über Bienen und Imkerei am Schauinslandweg aufgestellt. Die Aktion zur Förderung der Bienen wurde unterstützt vom Landkreis und Landrätin Frau Cornelia Hoffmann-Bethscheider, welche bei einem Ortstermin im August 2013 mit den örtlichen Imkern und Erbauern der Tafeln die Anlage besuchte.


v.r.: H. Hosemann, R. Bechtel, H. Ruffing, V. Peter, W. Träm,H. Wiedenroth, M. Bollen

Im Sommer  2015 wurde der Weg durch eine neue Brunnenanlage aufgewertet. Der „Rohner Brunnen“  liegt an dem Verbindungspfad zwischen Hofplatzweg und Rohnweg. Die Brunnenpfadfreunde Hangard haben aus Natursandsteinen und einem Findling einen Brunnen erbaut. Die Steine wurden in zahlreichen Ehrenamtsstunden  mit Muskelkraft vor Ort gebracht und aufgebaut. Metallbaubetrieb Ecker aus Fürth hat die Brunnenbauer unterstützt und  den Wasserauslauf gefertigt. Weil wegen Feuchtigkeit  die Begehbarkeit Wegstückes zeitweise eingeschränkt war,  wurde der Pfad mit schweren Sandsteinstufen befestigt und Wasser abgeleitet. Zudem wurde eine neue Sitzbank gezimmert und aufgestellt.